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Die Insolvenz der DVS als einem der größten Wettbewerber der Deutschen Post AG ist ein deutliches Warnsignal für die Stabilität und Funktionsfähigkeit des deutschen Briefmarktes. Sie zeigt, wie stark private Postdienstleister derzeit unter Druck stehen – und welche Risiken daraus für die sichere Zustellung von Briefen entstehen können.
Der DVPT hat den Postmarktbericht 2025 erstellt, um die Entwicklungen der vergangenen Jahre im deutschen Postmarkt aus Sicht von Versendern und Empfängern einzuordnen und kritisch zu bewerten. Anlass sind insbesondere die spürbaren Qualitäts- und Zuverlässigkeitsdefizite im Briefmarkt sowie strukturelle Veränderungen bei Wettbewerb und Regulierung.
Steigende Brief- und Paketentgelte erhöhen den Kostendruck auf Unternehmen und die öffentliche Hand. Nach Einschätzung des DVPT e.V. werden Portokosten dabei vielerorts als unvermeidlich hingenommen oder zu wenig überprüft. Etwa 40 % der Kosten beim Versand von Dokumenten sind reine Portokosten. In großen Druckzentren sind es bis zu 64 %.
Der Posteingang ist längst kein rein logistischer Prozess mehr, sondern ein sicherheitsrelevanter Knotenpunkt. Hybride Arbeit führt dazu, dass Sendungen schneller weitergeleitet, dezentral verteilt oder zeitversetzt geöffnet werden. Ohne klare Regeln entstehen Sicherheitslücken, die auf die Entscheider sogar als Organisationsverschulden zurückfallen können.
Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) hat am ersten Branchendialog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) zum neuen Postgesetz teilgenommen. Im Zentrum des dreistündigen Austauschs standen drei zentrale Themen: die 20-kg-Regelung für schwere Pakete, die Kontrolle von Subunternehmen sowie Optionen zur Entbürokratisierung des Postsektors.
Unser Vorstand Klaus Gettwart sprach im Interview über die aktuell zunehmenden Qualitätsprobleme im Brief- und Paketbereich, die Ursachen auf der letzten Meile sowie die Bedeutung des neuen Postgesetzes und der stärkeren Rolle der Bundesnetzagentur. Im Gespräch ging es unter anderem um:
Die Deutsche Post DHL Group hat im dritten Quartal 2025 ihr operatives Ergebnis im Bereich Post & Paket Deutschland um rund 25 Prozent auf 218 Millionen Euro gesteigert. Während die Briefmengen leicht um 2% gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgingen, stieg der Umsatz dank Preiserhöhungen um fünf Prozent.
Die Deutsche Post DHL Group hat im dritten Quartal 2025 ihr operatives Ergebnis im Bereich Post & Paket Deutschland um rund 25 Prozent auf 218 Millionen Euro gesteigert. Während die Briefmengen leicht um 2% gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgingen, stieg der Umsatz dank Preiserhöhungen um fünf Prozent.
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