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Die Monopolkommission fordert in ihrem aktuellen Policy Brief (Ausgabe 15, veröffentlicht am 30. Oktober 2025) eine Korrektur der steuerlichen Ungleichbehandlung im deutschen Briefmarkt. Damit bestätigt sie zentrale Kritikpunkte, die der DVPT e. V. bereits in der Anhörung zum Sektorgutachten Post 2025 am 8. Oktober 2025 in Bonn vorgebracht hatte.
Trotz gestiegener Portokosten von teils über 60 Prozent seit 2019 werden Einspar- und Steuerungspotenziale im Post- und Dokumentenversand der öffentlichen Hand bislang nur unzureichend genutzt. Der DVPT sieht im neuen Postgesetz und in neuen Versandmöglichkeiten eine wichtige Gelegenheit, bestehende Verträge und Abläufe kritisch zu prüfen und wirtschaftlicher zu gestalten.
Der DVPT weist darauf hin, dass die operative Umsetzung solcher zentralen digitalen Postsysteme in den Poststellen selbst beginnt. Die Mitarbeitenden dort verfügen über tiefes Wissen zur internen Organisation und zu Abläufen in Unternehmen und Behörden – und sind damit prädestiniert, digitale Prozesse in der Praxis umzusetzen.
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Das Paket kommt verspätet, der Brief bleibt verschwunden: Im ersten Halbjahr 2025 gingen mehr als 22.000 offizielle Beschwerden über die Deutsche Post und ihre Wettbewerber ein. Das Unternehmen nennt mehrere Ursachen.
Immer mehr Menschen ärgern sich über verspätete oder gar nicht zugestellte Briefe. Auch Unternehmen spüren die Folgen unzuverlässiger Postzustellung – z. B. bei Fristsachen, Mahnungen oder Vertragsunterlagen.
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